Let love take away all this pain

One Shot

Gedankenverloren läufst du die mit Schnee bedeckten Strassen Greenwiches entlang. Hälst in der rechten Hand, den einen Teil des Herzens, den dir Maya geschenkt hat und in der anderen Hand den anderen Teil. Fest entschlossen es nun zu tun, bewegst du dich Richtung Stadt Park, wo sich der Friedhof befindet. Immer wieder stellst du dir die Fragen. Wieso hat er es getan? Wieso? Wieso hat er dich einfach allein gelassen? Hat er keine Sekunde an dich gedacht, als er das getan hat?

Deine Arme sind voller Wunden,

hören nicht mehr auf zu bluten,

sind schon zu verletzt..

Du hasst die Klinge,

denn sie bringt dir den Tot,

Nein,

Sie schenkt ihn dir,

doch du kannst nicht damit aufhörn' , denn du bist zu tiefst verletzt. Kannst den Schmerz nicht mehr ertragen ohne dich Leben zu müssen. Du hattest so tolle Zeiten mit ihm. Mit deinem Dad. Er hat alles für dich getan. Als deine Mum aus dem Krankenhaus gekommen ist, um nach hause zu gehen, hat das ganze Krankenhaus gedacht, eine Prinzessin ist zur Welt gekommen. Und nur alles aus Liebe. Weil er dich geliebt hat. Weil du seine einzige Tochter warst, weil du das Zentrum seines Lebens warst. Doch wieso, hat ihn die Depressionen kaputt gemacht? Wieso sind sie überhaupt gekommen?

Immernoch entschlossen, läufst du zum Friedhof, vorbei beim Stadtpark. Kurz schaust du nochmals zurück, in die Unendlichkeit. Am Friedhof angekommen, öffnest du das grosse Tor und trettest hinein. Schnell spurtest du zum Grab deines Vaters. Du willst es so schnell wie möglich hinter dir haben. Denn es ist bereits 6 Uhr.. Und die Leute, werden vielleicht bald kommen. Langsam trittst du an das Grab und holst den Zettel hervor. Hier, vor deinem Vater zu stehen, tut nicht mehr so fest weh, weil du genau weisst, dass du bals bei ihm sein wirst.. Mit dem Zettel in der Hand, legst du die eine Hälfte des Herzens auf das Grab und dann das andere Herz genau auf die andere Seite.

Passt genau.

Dann beginnst du leise den schon zerkniterten Zettel flüsternd vorzulesen:

Lange, habe ich darüber nachgedacht,

wie du es geschafft hast,

weq,

weq von all dem zu kommen, was du einmal aufgebaut hast.

Lange, habe ich darüber nachgedacht,

wie du es geschafft hast,

einfach die Klinge hin zu halten,

ohne Worte,

reinzuschneiden,

ohne Schreie,

dich um zu bringen,

Wie hast du es geschafft,

nicht an deine Familie zu denken,

nicht an das zu denken, was nun aus mir und meiner Mum werden wird..

Nicht daran zu denken,

Wer dich vermissen wird,

für dich und wegen dir weinen wird.."

Ohne Gefühle, steckst du deine Hand in die Hosentaschen und ziehst ein Ding hervor. Das, was alles kaputt gemacht hat. Das, mit dem sich dein Dad umgebracht hat. Die einzigartige Klinge, die es echt gewagt hat, dein Leben umzubringen. Die, die bald auch dich töten wird.

Du hälst ohne weiter darüber nach zu denken, die Klinge an deine Pulsandern. An die Orte, in welchen du dich schon tausendmal geritzt hast,

an denen Stellen, die zeigen wie es dir geht,

an denen Stellen, an denen man sieht, wie dein Herz weint,

wie deine Seele blutet..

Du drückst sie in deine Andern..

Machst es genauso, wie es dein Dad gemacht hat..

Machst es genau so, wie es dir passt, wie es gut tunt und du denkst; So kann ich schneller sterben.. Mit zitternder Hand, greiffst du mit der anderen Hand in deine Hosentasche und ziehst einen Bleistift hervor, um die letzen Sätze, deines Gedichts zu beenden:

Doch nun weiss ich,

wie du es getan hast,

nun, stehe ich selbst da,

vor dir, und weiss, wie es sich anfühlt..

wie du dich gefühlt haben musst..

als dein Mutter gestorben ist..

Nun weiss ich, wie du das alles geschafft hast..

Ich werde bald bei dir sein,

Versprochen.

Weisst du noch, als ich dir schon mit 10 Jahren gesagt hab:

Ich werde dir immer folgen,

egal wohin..?

Weisst du noch?

Ich hab es dir versprochen und halte es auch.."

Dann legst du den Zettel auf das Grab, schaust deine Pulsandern an. Wie sie langsam bluten.. Wie das Blut deinen Arm runter läuft.. Du streichst darüber, streichst es an deinem schwarzen Shirt ab. Wieder legst du die Klinge an die Pulsander, drückst rein und schneidest rein. Du merkst langsam, wie alles anföngt zu zittern und schweben.. Wie du abhebst.. Wie deine gesamten Pulsandern am ganzen Körper beginnen zu pochen..

Dann kipst du um..

Alles wird schwarz..

Schwarz..

Immer schwärzer..

Bis zu ein weisses, grelles Licht siehst..

Es blendet dich..

Du versuchst die Augen zu schliessen,

da es dich so blendet,

doch es geht nicht, das Licht verschwindet nicht..

Dann siehst du, diese Person, die du seit 2 monaten nicht mehr gesehen hast. Die Person die du so schrecklich vermisst hast. Die Person die du dein Leben lang begleiten wirst..

Wie in Trance siehst du, wie du selbst ihm in die Arme rennst.

                                                             „Daaaad!!!!"

17.11.07 10:23
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Over me

News
Drugs <3
Emo.Sucker
Maai Pix <3
Stuff

Avriiil <3
.:Sprüche:.
Avatar
Pics
My Bastelecke xD
Anderes

Maii FrienDs <3
Magersucht
Verlinken? Verlink!
Gästebuch
Fanfictions
» Wo die Liebe hinfällt
..No.Name..
zu späT ..
Einfach gegangen
PinksouL <33<3
th-wonderland.de besuchen


Made of
[Punk.Sternle]
[Bild.Er]

Gratis bloggen bei
myblog.de